IV zum groBen Teil ausgearbeitet und als richtig befunden worden. Wahrend die erste Auflage noch zu einer Zeit veroffentlicht wurde, in der noch starke Meinungsverschiedenheiten herrschten, fuhlen wir uns jetzt berechtigt, nur die Arbeiten zu berucksichtigen, die von den unserigen nicht zu weit ent fernt sind. Dadurch gestaltet sich jetzt das Buch viel ubersichtlicher. Denn die Vitaminlehre, die schon jetzt das Stadium der Hypothese verlassen hat, steht auf einer festen Grundlage und hat allgemeine Anerkennung gefunden. Trotzdem sind wir uns bewuBt, daB noch gro.Be Lucken in unseren Kennt nissen vorhanden sind und wir wollen das Kapitel keineswegs als abgeschlossen betrachten. Diese Lucken sind durch den Umstand zu erklaren, da.B das Kapitel der Vitamine vielen Fachleuten die Gelegenheit gab, sich durch recht oberfiachliche Arbeiten einen Namen zu erobern. Es geschah nur selten, daB die Forscher ernstlich versuchten auf den Grund der von ihnen beobachteten Erscheinungen einzugehen. Um zu Fortschritten auf dem Gebiet der Vitamine zu gelangen, ware es sehr wunschenswert, da.B wenigstens ein Teil der auf diesem Gebiete tiitigen Forscher den schon zu oft betretenen pfad der ausschlie.Blichen Tier· versuche verlassen und sich mehr der Chemie, Physiologie, Pharmakologie der Vitamine sowie der Anatomo-Pathologie der Avitaminosen zuwenden wurde. Bei der Bearbeitung dieser neuen Auflage erfreuten wir uns der Hilfe einer Anzahl von Fachgenossen, insbesondere sind wir fUr die Uberlassung von Abbildungen zum Dank verpfiichtet. Vor allem mochten wir hier dem Vorstand yom Medical Research Committee (London) sowie Dr. Alfred F.