Kniha Ivan Der Schreckliche Natalie Webbeler

Ivan Der Schreckliche

Jazyk: Němčina
Vazba: Brožovaná
Vydavatel: Grin Verlag
Dostupnost: Skladem u dodavatele
Odesíláme za 8-11 dnů
318
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Russistik / Slavistik, einseitig bedruckt, Note: 2,0,...

Informace o knize

Jazyk
Němčina
Vazba
Kniha - Brožovaná
Vydáno
2007
Stránek
40
EAN
9783638811774
ISBN
3638811778
Enbook ID
01602711
Vydavatel
Hmotnost
59
Rozměry
140 x 216 x 3

Kompletní popis

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Russistik / Slavistik, einseitig bedruckt, Note: 2,0, Universität Mannheim (Slavisches Institut), Veranstaltung: Kultur der Slaven im Mittelalter, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Von heute an werde ich sein, wie ihr mich nennt, zum Fürchten streng werde ich sein. Ivan IV. Vassilevic Groznyj ist den meisten von uns unter dem Namen Ivan der Schreckliche bekannt. Schaut man jedoch ins Wörterbuch und vergleicht den Beinamen, den das russische Volk seinem Herrscher gab, -groznyj-, so wird doch deutlich, dass die Übersetzung der Schreckliche nicht das aussagt, was es aussagen sollte:eine zutreffendere Übersetzung wäre eher drohend, bedrohlich, streng, fürchterlich. -Groznaja opas nost - wird mit drohender Gefahr, -groza- mit Gewitter bzw. Schrecken übersetzt, veraltet steht es für ein strenges Gericht. Richtigerweise sollten wir nun groznyj in Anlehnung an groza- verstehen, denn ein stürmisches und egozentrisches Temperament hatte er unabweisbar. Die westliche Übertragung des Schrecklichen resultiert vielmehr aus Ivans Ruf, den er während seiner Herrschaft vor allem durch seine Feinde im Ausland erhielt; die Geschichtsschreibung hat ihn bis heute beibehalten. Ivan IV. war nicht von niedriger Intelligenz, er war gebildet sowie literarisch veranlagt; die Heilige Schrift muss er zu genüge studiert haben, da er Passagen dieser sogar in seinem Testamentsentwurf von 1572 aus dem Gedächtnis zitiert. Diese positiven Eigenschaften wurden jedoch von Jähzorn und Argwohn überschattet; zu seinem Lebensende litt er sogar unter Verfolgungswahn. Diese beiden Extremata lassen sein Bild in der Geschichte zwiespältig erscheinen.Trotz der zweifellos überwiegend negativen Eigenschaften sahen viele folgende Herrscher in ihm ihr Vorbild: so meinte Peter I., der erste russische Zar habe doch den Beinamen der Große verdient: Ivan Vassilevic ist mein Vorgänger und mein Muster. Ich habe ihn mir allzeit zum Modell meiner Regierung in Klugheit und Tapferkeit vorgestellt. Nur die dummen Köpfe, die die Umstände seiner Zeit, seine Nation und seine großen Verdienste für dieselbe nicht verstehen, nennen ihn einen Tyrannen. Die folgende Arbeit soll aufzeigen, welche kulturellen und geschichtlichen Entwicklungen sowie Neuerungen Russland in der Regierungsperiode des Ivan IV. erfahren hat. Es richtet sich insbesondere an Studenten der Slavistik, Geschichte und Kulturwissenschaften sowie alle Interessierten.

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